Heimatlos Teatro

mit:
Georg Kaser (Seppl, Wirt), Erich Meraner (Erhard, Arbeitsloser), Ingrid Maria Lechner (Maria, Kellnerin), Georg Kofler (Hubert, Jäger), Miriam Kaser (Friedi, Sennerin), Roland Selva (Erzähler)
Orchester:
Peter Klotz (Akkordeon), Michael Erschbamer, Stefan Hanspeter (Trompete), Gabi Morandell (Hackbrett, Okarina), Alexandra Pedrotti (Klarinette), Konrad Pichler (Saxophon), Philipp Schwarz (Gitarre)
REGIE: ROLAND SELVA
Bühne & Kostüme: Nora Veneri, Lichtgestaltung: Alfredo Piras, Musikalische Leitung: Andreas Settili
Inhalt des Stückes:
Ort des Geschehens ist der Kreuzwirt, wo der nette junge Arbeitslose Erhard um die fesche Kellnerin Maria herumscharwenzelt, weil sie „erstens, jung ist und schön, zweitens, große Brüste vorzuweisen hat, was uns Schlimmes vermuten lässt“, denn da ist noch der Wirt Seppl „mit dem Blick des 50jährigen, der alles schon erlebt hat“, dem der Anblick Marias, deren Gedanken jedoch bei ihrem heimlichen Geliebten Hubert, dem feschen Jäger „mit der scharfen Flinte“ weilen, auch so seine Gelüste aufsteigen lässt. Und da ist auch noch Friedi, Huberts rechtmäßige Braut und Furie von Sennerin, wenn’s um das Gspusi ihres schönen Jägers mit der feschen Kellnerin geht. Sowie sie das Wirtshaus betritt, bringt sie ihre gefährliche Entschlossenheit mit dem „Todesjodler“ zum Ausdruck. Spätestens ab diesem "bedrohlichen Naturereignis" nimmt das Geschehen seinen tragischen Lauf und endet im unvermeidlichen Bier- und Blutrausch...
Aber „Heimatlos“ ist mehr als nur eine deftige Wirtshausgaudi: hinter lautstarkem Hollodrio und zünftiger Musik lauert boshaft die bittere Wahrheit, deren „unbewaffnetes“ Auge so manche wohlbekannte wie traurige, alpenländische Realität entlarvt.




